Bildungsdokumentation
Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit und zudem ein Teil unserer Selbstreflektion und Qualitätssicherung ist die Entwicklungs- und Bildungsdokumentation.
Hierzu verwenden wir zum einen die Beobachtungsbögen für Kinder unter 3 von Kornelia Schlaaf-Kirschner. Diese unterteilen die Entwicklung der Kinder in 6 Bereiche:
Die verschiedenen Entwicklungspunkte sind in Form einer Schnecke dargestellt und können entsprechend der Fähigkeiten der Kinder halb bzw. vollständig ausgemalt werden. Viele der Kompetenzen lassen sich im Freispiel beobachten, das Begleitheft zu den Bögen bietet jedoch auch zu allen Punkten zusätzlich genauere Erklärungen und Ideen für die Praxis zur Überprüfung und Förderung.
Ziel ist es, dass die Entwicklungsschnecke bei Kindergarteneintritt möglichst vollständig ausgemalt ist. Dies ist jedoch von verschiedenen Aspekten abhängig, z.B. von körperlichen Einschränkungen, von der Zeit, die sie in unserer Gruppe verbringen bzw. vom Alter, in dem sie in den Kindergarten wechseln, oder von der altersentsprechenden Förderung, die sie zu Hause erfahren.
Um die Bildungsdokumentation für die Eltern transparent zu gestalten, führen wir zwei Mal im Jahr Entwicklungsgespräche durch. Hierbei erklären wir, in welchen Bereichen sich die Kinder weiterentwickelt haben, und tauschen uns zudem mit den Eltern aus, um zu erfahren, inwiefern diese zu Hause die Kompetenzen ihrer Kinder anders wahrnehmen als wir in der Gruppe.
Bei Beobachtung und Dokumentation ist es uns wichtig objektiv zu bleiben und unseren Blick auf die Kinder nicht durch Wünsche oder Vorstellungen über das Kind beeinflussen zu lassen. Hierbei sehen wir es als Vorteil, dass wir zu zweit sind und gegenseitig unterstützen und miteinander austauschen können.
Wir wünschen uns zudem, dass die Eltern und Kinder eine Erinnerung an die Zeit bei uns und im Nachhinein eine Dokumentation der Entwicklung der Kinder in unserer Gruppe haben. Zu diesem Zweck machen wir mit Einverständnis der Eltern während der ganzen Zeit bei uns Fotos und erstellen für jedes Kind zum Abschied ein Fotoalbum.
Qualitätssicherung
Um die Qualität unserer Betreuung auf Dauer gewährleisten zu können, nehmen wir regelmäßig an Fortbildungen teil. Hierbei achten wir darauf, die Themen der Kurse möglichst breitgefächert zu wählen. So haben wir uns in den vergangenen Jahre zu folgenen Themen fortgebildet:
Des Weiteren nehmen wir gelegentlich an Vernetzungstreffen des Jugendamtes teil. Bei diesen werden wir durch Mitarbeiter des Abteilung Kindertagespflege der Stadt Bielefeld über wichtige Themen und Neuerungen informiert.
Abschließend bekommen wir zwei Mal im Jahr Hausbesuche: einmal von unserer Fachleitung des Jugendamtes und noch einmal von einer Vertreterin der AWO, die end mit dem Jugendamt Bielefeld zusammen arbeiten. Bei diesen Besuchen wird überprüft, ob unsere Räumlichkeiten immer noch mit den nötigen Sicherheitsstandards übereinstimmen und die durch uns geleistete Betreuung weiterhin den Vorstellungen und Vorgaben des Jugendamtes entspricht.